Fridays for Future wird zur einer der größten Bewegungen Deutschlands

Saarbrücken, 22. März 2019. Ronald Maltha Eine überwältigende Anzahl von über 300.000 SchülerInnen, Studierenden, Eltern, Lehrer, Wissenschaftlern und Professoren sind ein eindeutiges Zeichen: Die Klimabewegung wächst immer weiter!

Am 15.03. demonstrierten in ganz Deutschland Menschen für mehr Klimaschutz, weltweit waren es Millionen auf allen Kontinenten.
In Saarbrücken gingen 3700 Menschen an diesem regnerischen und kalten Tag auf die Straße, denn auch im Saarland wird noch viel zu wenig für einen effektiven Klimaschutz getan. „Unsere Landesregierung hat weder einen effektiven Klimaschutzplan mit eindeutigen CO-2 Reduktionszielen für die kommenden Jahre, noch ein ambitioniertes Klimaschutz-Gesetz wie es beispielsweise unser Nachbarland Rheinland-Pfalz seit 5 Jahren bereits anwendet und welches nun auch bundesweit geplant ist“, so Ronald Maltha von der Energiewende e.V. Saar, der zusammen mit Fridays for Future und vielen anderen Akteuren im Klimaschutzbündnis Saar in Saarbrücken aktiv ist.
Die Erwartungen der Menschen an die Politik, insbesondere die deutsche Politik sind hoch, nachdem nahezu ein Jahrzehnt beim Klimaschutz deutlich zu wenig passiert ist und die Bundesregierung ihr selbstgestecktes Klimaschutzziel für das Jahr 2020 in den letzten Koalitionsverhandlungen aufgegeben hat.
„Dabei haben wir das Fachwissen der Klimaforscher im IPCC, die Technologie um Treibhausgase mit erneuerbaren Energien zu vermeiden und die – wenn auch immer knapper werdende – Zeit, das Schlimmste bis 2100 noch zu verhindern“, so Maltha.
Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future erfuhr auch am 15.03.2019 ein großes Echo in Fernsehen, Radio und Zeitungen, sowohl lokal im Saarland als auch auf Bundesebene.
Fridays for Future will die PolitikerInnen wachrütteln, jetzt zu handeln, von Aachen bis nach Saarbrücken, von den USA über Europa bis Australien.
Mit bunten Aktionen, Plakaten und positiver Ausstrahlung gelang es den Akteuren auch diesmal die Notwendigkeiten und Möglichkeiten beim Klimaschutz in darzustellen.

Das schreibt die Saarbrücker Zeitung

Der Saarländische Rundfunk berichtet u.a. hier